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Interessante Radarbilder: Fronten



-> Info: Was ist eine Front?

Animationen von Fronten im Rheinland:

Hinweis: alle im Film
dargestellten Zeiten sind
UTC-Zeiten. Für die lokale Zeit
im Winter 1 Stunde, im Sommer
2 Stunden dazurechnen!


02. Januar 2005 :
Nachts überquert eine Kaltfront das Rheinland. An ihr entstehen in unserem Raum kräftige Regenschauer. In der Animation kann man sehr schön sehen, wie sich die Schauer an einer Linie anordnen. In der Elevation sieht man die für den Winter übliche recht niedrige Höhe der Schauerzellen, die auch nur relativ kurz zu sehen sind, da die Front schmal ist und sich recht rasch bewegt. Kurz kann man das Brightband erkennen, das leicht geneigt ist, was bedeutet, dass die Schneefallgrenze hinter der Front langsam sinkt. Sie bleibt aber vorerst mit einer Höhe von 1,5 km für den Januar sehr hoch. Dies spiegelt die sehr milden Temperaturen wider: Vor der Front herrscht nachts noch eine Temperatur von 10 Grad C.
Azimut
Elevation
3. März 2000:
Ein schmales Starkregenband zieht von NW ins Radargebiet. Es ist verbunden mit einer Kaltfront, die einen Temperatursturz von 4,5°C innerhalb kurzer Zeit mit sich bringt. Im Elevationsscan ist der Querschnitt des Bandes gut zu erkennen, außerdem der Temperatursturz dadurch, daß das brightband hinter dem Niederschlagsband niedriger liegt (fast 1km).  Dem Band folgt ein großflächiges Niederschlagsgebiet, das eher stratiformen Regen bringt.
Azimut
Elevation
25. Februar 2000:
Von NW zieht eine Kaltfront ins Rheinland, zu erkennen an einem schmalen Niederschlagsband. Als dieses den Radarstandort erreicht, wird der Radarstrahl zu beiden Seiten in Richtung des Bandes durch die Stärke des Niederschlages schnell so weit gedämpft, daß dahinter kein Signal mehr empfangen wird.Im Elevationsscan kann man die Zugbahn des Bandes verfolgen, außerdem auch das darauf folgende Absinken des brightbandes um etwa 1km.
Azimut
Elevation
10. Februar 2000:
Ein Niederschlagsgebiet überquert, von Westen kommend, das Rheinland. Verbunden mit einer Kaltfront, bringt es mit viel Regen auch einen Temperatursturz mit sich, den man im Elevationsscan gut an dem brightband (Nullgradgrenze) erkennen kann, das von 2km in ca. 500m Höhe absinkt.
Azimut
Elevation
11. Dezember 1999:
Morgens (Azimut_1) überqueren schon ein paar Starkregenzellen das Rheinland, die sich über dem bergischen Land noch intensivieren. Im Elevationsscan (Elevation_1) sieht man das Aufsteigen der Schmelzschicht um fast 1 km. 
Mittags (Azimut_2) zieht dann ein Niederschlagsband ein großes Niederschlagsgebiet mit sich, das sehr viel Regen bringt. Etwas später folgt noch ein Starkregenband aus NW, das man gut im 100km Azimutscan erkennen kann. Im Elevationsscan (Elevation_2) ist das brightband sehr stark ausgeprägt, man erkennt auch den Querschnitt des Starkregenbandes.
Azimut_1

Azimut_2

Azimut 100km
Elevation_1

Elevation_2
3. Dezember 1999:
Durchzug einer Kaltfront von NW verbunden mit einem scharf abgegrenzten Starkregenband. Im Elevationsscan zeigt sich das Absinken des brightbandes nach der Front.
Azimut
Elevation
12. April 1999:
Eine Front aus Nordwest bringt stratiformen Niederschlag ins Rheinland. Im Elevationscan taucht die Schmelzschicht (Nullgradgrenze) in zwei verschiedenen Höhen übereinander auf. Es folgen zwei Starkregenbänder, die in der 100km Animation zu sehen sind.
Azimut

Azimut100km
Elevation
6. April 1999:
Eine Kaltfront überquert Deutschland aus NordWest. Im Rheinland kommt es zu heftigen Regenschauern und Gewittern.
Azimut
Elevation
21. Februar 1999:
Im Zuge einer Kaltfront  durchqueren innerhalb kurzer Zeit  zwei schmale Niederschlagsbänder hintereinander das Radargebiet. Dabei sinkt die Lufttemperatur erst um 4°C, was auch am Absinken der Schmelzschicht (Nullgradgrenze) um ca 500m deutlich wird. Beim passieren des zweiten Bandes sinkt die Temperatur nochmal um 1°C.
Azimut
Elevation
25. Januar 1999:
Eine Kaltfront mit intensivem Niederschlag  zieht über das Rheinland. Im Azimutscan sieht man die interessante Struktur des Niederschlagsgebietes.
Azimut
Elevation
7. Januar 1999:
Eine Kaltfront zieht aus Nordwesten durch das Radargebiet. Es bildet sich ein sehr schmales Regenband, das sich erst intensiviert und dann über der Eifel auflöst.
Azimut
Elevation
28.  Oktober 1998:
Eine Konvergenzlinie zieht von Norden durch das Radargebiet, intensiviert sich und löst sich beim Auftreffen auf Eifel und Siebengebirge auf.
Azimut
Elevation
27.  Oktober 1998:
Eine Warmfront zieht von Westen über das Rheinland. Die Schmelzschicht (Nullgradgrenze), als helles (rotes) Band im Vertikalschnitt zu sehen, steigt beim Frontdurchgang von 1 km Höhe auf  2 km an.
Azimut
Elevation
4. März 1998:
Eine weitere Kaltfront aus Nordwest zieht über das Rheinland. Es kommt zu einem Temperatursturz von 10K. Extreme Konvergenzen im Windfeld erzeugen mehrere Starkregenbänder und -zellen.
Azimut
Elevation
28. Februar 1998:
Von Nordwesten zieht eine Kaltfront über das Rheinland.
Das Gebiet, in dem es zu intensiven Regenfällen kommt, ist ein sehr schmales Band. Im Vertikalschnitt sieht man das Absinken der Schmelzschicht (Nullgradgrenze) aus 1km Höhe auf unter 500 m.
Azimut
Elevation