Interessante Radarbilder: Niederschlagsband
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Was ist ein Niederschlagsband?
Animationen von Niederschlagsbändern im Rheinland: |
Hinweis: alle im Film |
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02. Januar 2005 :
Nachts überquert eine Kaltfront das Rheinland. An ihr entstehen in unserem Raum kräftige Regenschauer. In der Animation kann man sehr schön sehen, wie sich die Schauer an einer Linie anordnen. In der Elevation sieht man die für den Winter übliche recht niedrige Höhe der Schauerzellen, die auch nur relativ kurz zu sehen sind, da die Front schmal ist und sich recht rasch bewegt. Kurz kann man das Brightband erkennen, das leicht geneigt ist, was bedeutet, dass die Schneefallgrenze hinter der Front langsam sinkt. Sie bleibt aber vorerst mit einer Höhe von 1,5 km für den Januar sehr hoch. Dies spiegelt die sehr milden Temperaturen wider: Vor der Front herrscht nachts noch eine Temperatur von 10 Grad C. |
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17. Juli 2004 :
Eine Konvergenzlinie mit kräftigen Gewittern überquert das Radargebiet nordostwärts. Zunächst sieht es so aus, als würden die Niederschläge hinter der Gewitterlinie rasch nachlassen. Nachdem sie das Bonner Gebiet überquert hat, wird erst das ausgedehnte Niederschlagsfeld sichtbar, dass zuvor aufgrund der starken Dämpfung nicht detektiert werden konnte. Im Elevationsscan sind zunächst Niederschläge nur in großer Höhe sichtbar. Die erste durchziehende Gewitterzelle transportiert hier Schneekristalle in großen Höhen aus ihrem Zentrum in die Randbereiche, dort verdunstet der Schnee wieder. Später ziehen dann mehrere bis in 12 km Höhe reichende Gewitterzellen durch. Bei den nachfolgenden stratiformen Niederschlägen befindet sich in diesen Höhen nur noch wenig Eis. Kurz kann man noch eine weitere Schauerzelle sehen, die sich von den stratiformen Niederschlägen deutlich durch ihre geringe Ausdehnung und die bis zur Obergrenze reichenden hohen Reflektivitäten unterscheidet. Teilweise lässt sich die Schmelzschicht in etwa 3,2 km Höhe erkennen. |
Atzimut |
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| 4.Juli 2000: Beim Durchzug eines Tiefdruckgebietes kommt es, vor allem im Norden des Radargebietes, zu starken Niederschlägen. Zum Teil sind sie sogar so stark, daß Dämpfungseffekte sichtbar werden (z.B. hinter Köln). Die Zellen, die auch zeitweise eine Bandstruktur aufweisen, kommen zunächst aus Südost, dann dreht der Wind ziemlich schnell auf die Gegenrichtung. Im Elevationsscan sind Fallstreifen und ein brightband zu sehen. |
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| 19. Mai 2000 Einzelne konvektive Niederschlagszellen, aus Südwesten kommend, schließen sich zu einem Band zusammen. |
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| 3. März 2000 Ein schmales Starkregenband zieht von NW ins Radargebiet. Es ist verbunden mit einer Kaltfront, die einen Temperatursturz von 4,5°C innerhalb kurzer Zeit mit sich bringt. Im Elevationsscan ist der Querschnitt des Bandes gut zu erkennen, außerdem der Temperatursturz dadurch, daß das brightband hinter dem Niederschlagsband niedriger liegt (fast 1km). Dem Band folgt ein großflächiges Niederschlagsgebiet, das eher stratiformen Regen bringt. |
Azimut |
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| 25.Februar 2000 Von NW zieht eine Kaltfront ins Rheinland, zu erkennen an einem schmalen Niederschlagsband. Als dieses den Radarstandort erreicht, wird der Radarstrahl zu beiden Seiten in Richtung des Bandes durch die Stärke des Niederschlages schnell so weit gedämpft, daß dahinter kein Signal mehr empfangen wird. Im Elevationsscan kann man die Zugbahn des Bandes verfolgen, außerdem auch das darauf folgende Absinken des brightbandes um etwa 1km. |
Azimut |
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| 11. Dezember 1999 Morgens (Azimut_1) überqueren schon ein paar Starkregenzellen das Rheinland, die sich über dem bergischen Land noch intensivieren. Im Elevationsscan (Elevation_1) sieht man das Aufsteigen der Schmelzschicht um fast 1 km. Mittags (Azimut_2) zieht dann ein Niederschlagsband ein großes Niederschlagsgebiet mit sich, das sehr viel Regen bringt. Etwas später folgt noch ein Starkregenband aus NW, das man gut im 100km Azimutscan erkennen kann. Im Elevationsscan (Elevation_2) ist das brightband sehr stark ausgeprägt, man erkennt auch den Querschnitt des Starkregenbandes. |
Azimut Azimut Azimut 100km |
Elevation Elevation |
| 9. Dezember 1999 Zwei schmale Niederschlagsbänder ziehen nacheinander parallel zur Windrichtung über das Rheinland. Im Elevationsscan ist das brightband sehr stark ausgeprägt. |
Azimut |
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| 3. Dezember 1999 Durchzug einer Kaltfront von NW verbunden mit einem scharf abgegrenzten Starkregenband. Im Elevationsscan zeigt sich das Absinken des brightbandes nach der Front. |
Azimut |
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| 12. Juli 1999 Ein Niederschlagsband, das zuerst aus NO kam, wird nach einer Winddrehung Richtung SO gelenkt. Dieser Effekt vermittelt im Film den Eindruck, daß sich das Wettergeschehen um Bonn herum dreht. |
Azimut |
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| 12. April 1999 Eine Front aus Nordwest bringt stratiformen Niederschlag ins Rheinland. Im Elevationscan taucht die Schmelzschicht (Nullgradgrenze) in zwei verschiedenen Höhen übereinander auf. Es folgen zwei Starkregenbänder, die in der 100km Animation zu sehen sind. |
Azimut Azimut 100km |
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| 21. Februar
1999 Im Zuge einer Kaltfront durchqueren innerhalb kurzer Zeit zwei schmale Niederschlagsbänder hintereinander das Radargebiet. Dabei sinkt die Lufttemperatur erst um 4°C, was auch am Absinken der Schmelzschicht (Nullgradgrenze) um ca 500m deutlich wird. Beim passieren des zweiten Bandes sinkt die Temperatur nochmal um 1°C. |
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| 25. Januar
1999 Eine Kaltfront mit intensivem Niederschlag zieht über das Rheinland. Im Azimutscan sieht man die interessante Struktur des Niederschlagsgebietes. |
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| 7. Januar 1999
Eine Kaltfront zieht aus Nordwesten durch das Radargebiet. Es bildet sich ein sehr schmales Regenband, das sich erst intensiviert und dann über der Eifel auflöst. |
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| 28. Oktober
1998 Eine Konvergenzlinie zieht von Norden durch das Radargebiet, intensiviert sich und löst sich beim Auftreffen auf Eifel und Siebengebirge auf. |
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| 4. März
1998: Eine weitere Kaltfront aus Nordwest zieht über das Rheinland. Es kommt zu einem Temperatursturz von 10K. Extreme Konvergenzen im Windfeld erzeugen mehrere Starkregenbänder und -zellen. |
Azimut |
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| 28. Februar 1998Von Nordwesten zieht
eine Kaltfront über das Rheinland. Das Gebiet, in dem es zu intensiven Regenfällen kommt, ist ein sehr schmales Band. Im Vertikalschnitt sieht man das Absinken der Schmelzschicht (Nullgradgrenze) aus 1km Höhe auf unter 500 m. |
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