Interessante Radarbilder: Konvektiver Niederschlag
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Was ist konvektiver Niederschlag?
Animationen von konvektiven Niederschlag im Rheinland: |
Hinweis: alle im Film |
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23. Juli 2004 :
Einige schwache Schauerzellen ziehen aus der Voreifel über das Bonner Gebiet und organisieren sich hier zu einer großen Gewitterzelle, die sich fast eine Stunde lang über dem Stadtgebiet aufhält und sich mehrfach regeneriert. Innerhalb von 45 Minuten fallen dabei am Radarstandort mehr als 40 mm Niederschlag, teils auch als Hagel, in Teilen der Stadt kommt es zu Überflutungen. Im Elevationsscan sieht man, wie das Gewitter sehr schnell in die Höhe schießt. Die Bilder zeigen nur den Beginn dieser Entwicklung, da das Radar durch Blitzschlag außer Gefecht gesetzt wird. |
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17. Juli 2004 :
Eine Konvergenzlinie mit kräftigen Gewittern überquert das Radargebiet nordostwärts. Zunächst sieht es so aus, als würden die Niederschläge hinter der Gewitterlinie rasch nachlassen. Nachdem sie das Bonner Gebiet überquert hat, wird erst das ausgedehnte Niederschlagsfeld sichtbar, dass zuvor aufgrund der starken Dämpfung nicht detektiert werden konnte. Im Elevationsscan sind zunächst Niederschläge nur in großer Höhe sichtbar. Die erste durchziehende Gewitterzelle transportiert hier Schneekristalle in großen Höhen aus ihrem Zentrum in die Randbereiche, dort verdunstet der Schnee wieder. Später ziehen dann mehrere bis in 12 km Höhe reichende Gewitterzellen durch. Bei den nachfolgenden stratiformen Niederschlägen befindet sich in diesen Höhen nur noch wenig Eis. Kurz kann man noch eine weitere Schauerzelle sehen, die sich von den stratiformen Niederschlägen deutlich durch ihre geringe Ausdehnung und die bis zur Obergrenze reichenden hohen Reflektivitäten unterscheidet. Teilweise lässt sich die Schmelzschicht in etwa 3,2 km Höhe erkennen. |
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3. Mai 2001 :
Bei Südwestlichen Winden entstehen über dem bergischen Land kontinuierlich neue Gewitterzellen. Diese ziehen rasch nordostwärts weiter und erreichen außergewöhnlich starke Niederschlagsraten. Interessant ist, dass an diesem Tag immer wieder die gleiche Region von Starkregen betroffen ist, während der größere Teil des Radargebiets trocken bleibt. In der Region um Gummersbach werden zwischen 15:00 und 15:30 Uhr auch starke Dämpfungseffekte sichtbar. |
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| 4. Juli 2000: Beim Durchzug eines Tiefdruckgebietes kommt es, vor allem im Norden des Radargebietes, zu starken Niederschlägen. Zum Teil sind sie sogar so stark, daß Dämpfungseffekte sichtbar werden (z.B. hinter Köln). Die Zellen, die auch zeitweise eine Bandstruktur aufweisen, kommen zunächst aus Südost, dann dreht der Wind ziemlich schnell auf die Gegenrichtung. Im Elevationsscan sind Fallstreifen und ein brightband zu sehen. |
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| 3. Juni 2000:
Radarfilm zum großen Hagelunwetter im Rheinland: über den ganzen Abend verteilt ziehen mehrere Zellpakete von Südwesten ins Rheinland, die starke Niederschläge, zum Teil mit Hagel, und Gewitter bringen.Im Elevationsscan sieht man neben einem ausgeprägten brightband vor allem hochreichende Fallstreifen (bis über 10km), die charakteristisch für Gewitterzellen sind (starke Konvektion). |
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| 19. Mai 2000:
Einzelne konvektive Niederschlagszellen, aus Südwesten kommend, schließen sich zu einem Band zusammen. |
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| 7. Mai 2000: Viele konvektive Zellen mit starkem Niederschlag durchqueren das Radargebiet. Eine davon zieht knapp an Bonn vorbei in Richtung NNW, genau dort, wo der Elevationsscan seinen Vertikalschnitt durch die Atmosphäre macht. Dort kann man dann gut die Entwicklung dieser Niederschlagszelle mit ihrer Bewegung verfolgen: zuerst heftiger Niederschlag, dann langsames Auflösen der Zelle. |
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| 2. Mai 2000: Mehrere Starkregenzellen durchqueren aus Südosten das Rheinland; eine Richtung, die für dieses Gebiet eher ungewöhnlich ist.Den konvektiven Charakter des Niederschlags sieht man, außer an der Stärke, auch im Elevationsscan an den relativ hoch reichenden Fallstreifen. |
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| 23. September 1999: Niederschlagszellen, in denen die Schmelzschicht (Nullgradgrenze) sehr stark ausgeprägt ist, durchqueren das Rheinland. In dem nachfolgenden Band, aus dem große Mengen Niederschlag fallen, sind hochreichende Fallstreifen zu sehen. |
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| 15. September 1999:
Im Elevationsschnitt wird die Entwicklung einer Niederschlagszelle gezeigt. Aus dem abgehobenen Bereich der Wolke, der Niederschlagsteilchen enthält, fällt der Regen in Streifen heraus. |
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| 18. August 1999:
Ein weiterer Dämpfungseffekt; sobald der starke Niederschlag den Radarstandort erreicht, wird der Radarstrahl so stark gedämpft, daß der nördlich von Bonn vorbeiziehende Niederschlag nicht mehr auf dem Bild erscheint. |
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| 12. Juli 1999:
Ein Niederschlagsband, das zuerst aus NO kam, wird nach einer Winddrehung Richtung SO gelenkt. Dieser Effekt vermittelt im Film den Eindruck, daß sich das Wettergeschehen um Bonn herum dreht. |
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| 4. Juli 1999: An einer Gewitterzelle wird die Dämpfung des Radarstrahls durch Niederschlag deutlich. Hinter der Zelle wird kein Niederschlag mehr gemessen, obwohl man dort auch Niederschlag erwarten kann. |
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| 22. Juni 1999:
Viele kleine Zellen ziehen von NW durch das Rheinland. In einigen von ihnen kommt es zu starken Niederschlägen. Im Elevationsscan sieht man die Querschnitte dieser Zellen. |
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| 10. Mai 1999: Mehrere Gewitterzellen ziehen über das Rheinland. Aus ihnen fällt starker Niederschlag. Im Elevationsscan sieht man die hochreichenden Fallschläuche, in denen sich die Niederschlagsteilchen befinden. |
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| 6. April 1999:
Eine Kaltfront überquert Deutschland aus NordWest. Im Rheinland kommt es zu heftigen Regenschauern und Gewittern. |
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| 8. / 9. März 1999: Aus Südwest überquert ein Niederschlagsgebiet das Rheinland. Innerhalb des Niederschlagsgebietes erscheinen einzelne Starkregenzellen,deren Querschnitt im Elevationsscan zu sehen ist. |
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| 7. Februar 1999: Mehrere Zellen durchqueren das Radargebiet. Es kommt zu Hagel- und Graupelschauern.Im Elevationsscan ist der Querschnitt durch die Zellen zu sehen. |
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| 27. Januar 1999:
Von Nordwesten ziehen zwei Zellen über das Rheinland. Innerhalb dieser Zellen kommt es zu heftigen Regenschauern, die teilweise mit Hagel vermischt sind. Im Elevationsscan sieht man im Querschnitt durch die Zellen den Fallweg der Niederschlagstropfen durch die Wolke. |
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| 14. Dezember 1998: Eine Zelle zieht mit grosser Geschwindigkeit über das Rheinland. Im Elevationsscan sieht man stark entgegen der Zugrichtung geneigte Fallstreifen Interessant ist, daß die Schmelzschicht (Nullgradgrenze) zweimal, in ca. 1 km und in ca. 2 km Höhe, angezeigt wird. |
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| 28. Oktober 1998: Eine Konvergenzlinie zieht von Norden durch das Radargebiet, intensiviert sich und löst sich beim Auftreffen auf Eifel und Siebengebirge auf. |
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| 7. September 1998: Aus hochreichender, konvektiver Bewölkung fällt sehr intensiver Niederschlag. Der Elevationscan zeigt die teilweise mit Niederschlagsteilchen gefüllten Auf- und Abwindschläuche innerhalb der Wolke. |
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| 4. März 1998: Eine weitere Kaltfront aus Nordwest zieht über das Rheinland. Es kommt zu einem Temperatursturz von 10K. Extreme Konvergenzen im Windfeld erzeugen mehrere Starkregenbänder und -zellen. |
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