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Interessante Radarbilder: Fallstreifen

 

Was sind Fallstreifen?

Animationen von Fallstreifen im Rheinland:

Hinweis: alle im Film
dargestellten Zeiten sind
UTC-Zeiten. Für die lokale Zeit
im Winter 1 Stunde, im Sommer
2 Stunden dazurechnen!

 









10. Juli 2002 :
Rückseitig einer Kaltfront werden von Südwesten her zuerst mehrere Konvektionszellen und später ein stratiformes Niederschlagsfeld über das Rheinland geführt. Im Elevantionsscan sieht man deutlich die stark südwärts geneigten Fallstreifen, die durch die starke Drehung des Windes mit Höhe (Windscherung) zustande kommen. So weht in den höheren Luftschichten, wo der Fall der Niederschlagsteilchen beginnt ein starker Südwind, während bodennah Westwind herrscht. Ebenfalls deutlich zu erkennen ist das allmähliche Absinken der Schmelzschicht von anfangs über 3 km auf etwa 2,5 km durch die Zufuhr immer kühlerer Luft.




Elevation






















09. Juli 2002 :
Von Süden werden Konvektionszellen und nachfolgend ein ausgedehntes Niederschlagsfeld über das Rheinland geführt. Im Elevationsscan sind anfangs sehr schön die südwärts geneigten Fallstreifen zu sehen, die zeigen, dass sich die Niederschlagsgebiete rasch nordwärts bewegen. Später tritt die Schmelzschicht des Niederschlags (Brightband) in 3 bis 3,5 km Höhe deutlich hervor.




Elevation








4.Juli 2000:
Beim Durchzug eines Tiefdruckgebietes kommt es, vor allem im Norden des Radargebietes, zu starken Niederschlägen. Zum Teil sind sie sogar so stark, daß Dämpfungseffekte sichtbar werden (z.B. hinter Köln). Die Zellen, die auch zeitweise eine Bandstruktur aufweisen, kommen zunächst aus Südost, dann dreht der Wind ziemlich schnell auf die Gegenrichtung.
Im Elevationsscan sind Fallstreifen und ein brightband zu sehen.


Azimut

Elevation    








3. Juni 2000:
Radarfilm zum großen Hagelunwetter im Rheinland: über den ganzen Abend verteilt ziehen mehrere Zellpakete von Südwesten ins Rheinland, die starke Niederschläge, zum Teil mit Hagel, und Gewitter bringen. Im Elevationsscan sieht man neben einem ausgeprägten brightband vor allem hochreichende Fallstreifen (bis über 10km), die charakteristisch für Gewitterzellen sind (starke Konvektion).


Azimut

Elevation








7. Mai 2000:
Viele konvektive Zellen mit starkem Niederschlag durchqueren das Radargebiet. Eine davon zieht knapp an Bonn vorbei in Richtung NNW, genau dort, wo der Elevationsscan seinen Vertikalschnitt durch die Atmosphäre macht. Dort kann man dann gut die Entwicklung dieser Niederschlagszelle mit ihrer Bewegung verfolgen: zuerst heftiger Niederschlag, dann langsames Auflösen der Zelle.


Azimut

Elevation








2.Mai 2000:
Mehrere Starkregenzellen durchqueren aus Südosten das Rheinland; eine Richtung, die für dieses Gebiet eher ungewöhnlich ist.
Den konvektiven Charakter des Niederschlags sieht man, außer an der Stärke, auch im Elevationsscan an den relativ hoch reichenden Fallstreifen.


Azimut
Elevation








4. Februar 2000:
Im Elevationsscan sind Fallstreifen zu sehen, die in ca. 1km Höhe abgeknickt sind. Dies deutet auf eine starke vertikale Windscherung hin.
Außerdem erkennt man in ca. 2km Höhe ein brightband.




Elevation








23.September 1999:
Niederschlagszellen, in denen die Schmelzschicht (Nullgradgrenze) sehr stark ausgeprägt ist, durchqueren das Rheinland.  In dem nachfolgenden Band, aus dem große Mengen Niederschlag fallen, sind hochreichende Fallstreifen zu sehen. 


Azimut

Elevation








15. September 1999:
Im Elevationsschnitt wird die Entwicklung einer Niederschlagszelle gezeigt. Aus dem abgehobenen Bereich der Wolke, der Niederschlagsteilchen enthält, fällt der Regen in Streifen heraus.


Azimut

Elevation








18. August 1999:
Ein weiterer  Dämpfungseffekt; sobald der starke Niederschlag den Radarstandort erreicht, wird der Radarstrahl so stark gedämpft, daß der nördlich von Bonn vorbeiziehende Niederschlag nicht mehr auf dem Bild erscheint.


Azimut

Elevation








4. Juli 1999:
An einer Gewitterzelle wird die Dämpfung des Radarstrahls durch Niederschlag deutlich. Hinter der Zelle wird kein Niederschlag mehr gemessen, obwohl man dort auch Niederschlag erwarten kann.


Azimut 100km

Elevation








22. Juni 1999:
Viele kleine Zellen ziehen von NW durch das Rheinland. In einigen von ihnen kommt es zu starken Niederschlägen. Im Elevationsscan sieht man die Querschnitte dieser Zellen.


Azimut

Elevation








10. Mai 1999:
Mehrere Gewitterzellen ziehen über das Rheinland. Aus ihnen fällt starker Niederschlag. Im Elevationsscan sieht man die hochreichenden Fallschläuche, in denen sich die Niederschlagsteilchen befinden.


Azimut

Elevation








6. April 1999:
Eine Kaltfront überquert Deutschland aus NordWest. Im Rheinland kommt es zu heftigen Regenschauern und Gewittern.


Azimut

Elevation








27. Januar 1999:
Von Nordwesten ziehen zwei Zellen über das Rheinland. Innerhalb dieser Zellen kommt es zu heftigen Regenschauern, die teilweise mit Hagel vermischt sind. Im Elevationsscan sieht man im Querschnitt durch die Zellen den Fallweg der Niederschlagstropfen durch die Wolke.


Azimut

Elevation








14. Dezember 1998:
Eine Zelle zieht mit grosser Geschwindigkeit über das Rheinland.
Im Elevationsscan sieht man stark entgegen der Zugrichtung geneigte Fallstreifen. Interessant ist, daß die Schmelzschicht (Nullgradgrenze) zweimal, in ca. 1 km und in ca. 2 km Höhe, angezeigt wird.


Azimut

Elevation








28. Oktober 1998:
Eine Konvergenzlinie zieht von Norden durch das Radargebiet, intensiviert sich und löst sich beim Auftreffen auf Eifel und Siebengebirge auf.


Azimut

Elevation








7. September 1998:
Aus hochreichender, konvektiver Bewölkung fällt sehr intensiver Niederschlag. Der Elevationscan zeigt die teilweise mit Niederschlagsteilchen gefüllten Auf- und Abwindschläuche innerhalb der Wolke.


Azimut

Elevation








4. März 1998:
Eine weitere Kaltfront aus Nordwest zieht über das Rheinland. Es kommt zu einem Temperatursturz von 10K. Extreme Konvergenzen im Windfeld erzeugen mehrere Starkregenbänder und -zellen.


Azimut

Elevation